Der erste Posaunenchor
Der erste Posaunenchor wurde 1731 in der Brüderunität von Herrnhut, in der sächsischen Oberlausitz (Deutschland) gegründet. Die Anregung dazu stammte von Graf Niklaus Ludwig von Zinzendorf. In späteren Jahren wurde Johannes Kuhlo zum wichtigsten Förderer dieser Bewegung. An Missions- und Sängerveranstaltungen in Deutschland, kurz vor der letzten Jahrhundertwende, lernten Pfarrer und Prediger aus der Schweiz die in Deutschland bereits weit verbreiteten Posaunenchöre kennen. Die Posaunenchöre in Deutschland sind heute zusammengeschlossen durch die Organisation Evangelischer Posaunendienst in Deutschland (EPiD). |
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Eine der wichtigsten Aufgaben des neu gegründeten Verbandes war vorerst die Herausgabe geeigneter Literatur. Während die frühen deutschen Posaunenchöre eigentliche «Sängerchöre mit Instrumenten» darstellten, entsprachen die ersten Schweizerischen Posaunenchöre den damaligen Schweizer Militärkapellen und Blasmusiken. Dies wirkte sich besonders nachhaltig auf die Literatur aus. Mit Ausnahme der
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verpönten Tanzmusik wurde vieles vom Repertoire der «weltlichen» Blasmusikvereine übernommen. Stark gefördert wurde die Posaunenchorarbeit durch die beiden Schweizerpioniere, Komponisten und ersten Verbandspräsidenten Samuel Müller
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Die Mehrheit der dem Verband angeschlossenen Vereine wechselte ab Ende der 60-er Jahre vom Herkömmlichen auf den Brass Band Stil, welcher in der Schweiz anfänglich – mit wenigen Ausnahmen - nur von Heilsarmee-Musikkorps gepflegt wurde.
Beide Neuerungen, das Spielen nach Klangnotation und die bald weit verbreitete Brass Band Bewegung, brachten für die Verbandsleitung anfänglich Probleme. Geduld, Gebet und Gespräche über den Sinn der Posaunenchorarbeit, welche vor allem das gemeinsame Lob Gottes als zentrales Anliegen kennt, führten schliesslich zu einer gegenseitigen Akzeptanz. Damit die Geschichte und die Entwicklung der Posaunenchöre aus der Vergangenheit und der Zukunft festgehalten wird, besteht seit einigen Jahren eine verbandseigene VSP-ASFC Dokumentationsstelle welche von Dr. Walter Kunz, Villnachern, betreut wird. |