Für einmal wurde das traditionelle Frühlingskonzert des Posaunenchor Weingarten nicht allein bestritten, sondern zusammen mit der Blaukreuzmusik Frauenfeld. Tanja Gall-von Siebenthal, Dirigentin der Blaukreuzmusik und Sämi Ritter Dirigent vom Posaunenchor verstanden es mit viel Geduld ein ansprechendes und abwechslungsreiches Programm einzustudieren.
Nach vielen gemeinsamen Proben über ein halbes Jahr, wurde das Konzert in der Mehrzweckhalle Lommis einem interessierten Publikum vorgetragen. Mit herzlichem Applaus dankte das Publikum den Bläserinnen und Bläsern.
An diesem Abend gab es auch einige Höhepunkte.
So verirrte sich zum Beispiel ein Alphornbläser in den Saal. Zusammen mit der Brass-Band spielte Hansruedi Schweingruber, Mitglied vom Posaunenchor Weingarten, eine wunderschöne Alphornballade. Mit einem tosenden Applaus forderten die Zuhörer eine Zugabe.
Der zweite Höhepunkt was das Xylophon-Solo „The Flea“ Wie ein Floh hüpften die Schläger des 11 Jährigen Natanael Gall über das Instrument. Souverän und locker spielte er dieses Solo. Dass die Leute im Saal den „Floh“ noch einmal tanzen sehen wollten, bekundeten sie mit anhaltendem Applaus.
Der dritte Höhepunkt war eine besondere Ehrung. Martin Schmid, Präsident vom Posaunenchor Weingarten durfte ein langjähriges Mitglied ehren. Ernst Salzmann aus Bettwiesen, heute 81 Jährig spielt seit 65 Jahren im Posaunenchor mit. Wir gratulieren herzlich zu diesem seltenen Jubiläum. Als Vertreter des Verbandes Schweizerischer Posaunenchöre war deren Präsident, Walter Moser aus Flaach, persönlich anwesend. Er überbrachte dem Jubilar ein herzliches Dankeschön für die grosse Treue und die besten Wünsche für die Zukunft. Er betonte, wie wichtig es sei, für den Verband solche treuen Mitglieder zu haben.

Präsident Martin Schmid gratuliert Ernst Salzmann für 65 Jahre Mitgliedschaft
In der Mitte des Programms gab es eine kurze Besinnung. Daniel Schenker, Prediger der Chrischona - Gemeinde Weingarten, versuchte anhand einer eindrücklichen Geschichte den Zuhörern die Grösse der Gnade Gottes vor Augen zu führen.
Mit dem Thurgauer-Marsch und einer Choralbearbeitung ging das Konzert zu Ende. Bei Kaffee und Kuchen und kaltem Getränken durften die Besucher den Abend ausklingen lassen.